Audio: 5 Bedingungen und 3 Beschlüsse für Sonnenwetter (Sonnenempfindlichkeit)

(Fotocollage zeigt Anne mit Kappe im Sommer und im Winter. Sonnenbrille mit extra Seitenrand)

Hütetick? Playing cool? Incognito? Nein, sonnenempfindlich.

Viele Augenerkrankungen gehen einher mit erhöhter Lichtempfindlichkeit.

Sonne fühlt sich an wie Messerstiche und sie blendet, so richtig. Das wusste ich nicht. Es ist noch nicht so lange her, da dachte ich noch, schlecht sehen heißt, nicht klar zu sehen. Wie naiv von mir. Jetzt ist die Sonne die Freundin meiner Seele und die Feindin meiner Augen.

Ich stelle der Sonne und mir 5 Bedingungen:

  1. Sie muss in meinem Rücken stehen.
  2. Sie muss möglichst hoch stehen.
  3. Ich sitze im (Halb-)Schatten.
  4. Ich trage einen Hut mit Krempe und eine extra dunkle Sonnenbrille mit Seitenschutz.
  5. Sonnenzeiten wechseln sich ab mit (längeren) Zimmerzeiten.

Was ich lieber möchte

Ich bin ein normaler Mensch und möchte, was alle (vermutlich) wollen: Ich will frei und unbeschwert am und im Wasser sein, das ich so liebe. Ich will spontan irgendwo draußen sitzen können, genau dort, wo ich es schön finde und nicht dort, wo Schatten ist. Ich will nicht die sein, die immer etwas anderes braucht als der Rest der Gruppe. Ich will lange Sommertage genießen können, ohne dass meine Augen mich zum Stopp zwingen. Ich will überhaupt unbeschwert genießen können. Dieses Sonnenlebensgefühl 100% ausschöpfen und daraus Kraft tanken.

Aber: Es ist wie es ist. Innerer Widerstand raubt Sommergefühl. So viel Macht will ich ihm nicht geben.

3 Beschlüsse fasse ich im April:

  1. Ich vertraue darauf, dass ich mich immer mehr daran gewöhne und es irgendwann meine neue Normalität ist.
  2. Ich befreie mich von dem Gedanken, lästig und „schwierig“ zu sein mit meinen Anforderungen.
  3. Ich freue mich sozusagen im Turbo über meine Sonnenmomente.

Wie stehts so mit den dreien?

Jetzt ist Juni. Ich klopfe mir auf die Schulter. Das gelingt doch schon ziemlich gut, finde ich.

Meistens. Zu meiner Liste addiere ich: Nicht zu viel von mir erwarten.

Besser: Nichts Unmenschliches von mir erwarten.

Sonne, ich hasse dich nicht. Ehrlich. Ich vermeide dich, weil es nicht anders geht.

Mitmenschen, ich habe keine besondere Freude daran, es kompliziert zu machen. Ich versuche, so lang wie möglich und so schmerzfrei wie möglich mit euch zusammen das schöne Wetter zu genießen!

Playing cool, liebe Mit-Sehheld*innen? Nein, wir sind cool! (Und hierbei handelt es sich selbstverständlich um eine objektive Einschätzung)

Genießt das Leben.

Eure Anne

 

 

 

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